Politik ● Medien ● Trivia

  Startseite
    Politik
    Medien
    Musik
    Trivia
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 The video o
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 It’s good t
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 Sanchez wor
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 In the 33rd
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 In the 33rd
   24.10.12 03:29
    ZMLH20121024 One poor ga





http://myblog.de/nighttooblivion

Gratis bloggen bei
myblog.de





Rebecca Bieber

Rebecca Black, falls sie mit diesem Namen jetzt nichts anfangen können, sie ist momentan meistgeshasste Person im Internet. Grund, die 13 jährige hat einen Song zum besten gegeben. "Friday" heißt das Machwerk. Damit hat sie sich den Spott zehntausender Internetuser zugezogen. Sie wurde schon zichfach gecovert, selbst die Jonas Bothers sahen sich unlängst genötigt ihr "Friday" zum besten zu geben.

Man fragt sich nur, warum ist ausgerechnet Rebecca Black so sehr gehasst. Bei Twitter ist sie seit Tagen ein Topthema und bei YouTube kommen ständig neue Unmutsbekundungen hinzu.

Musikalisch ist der Song natürlich nicht sonderlich anspruchsvoll. Er rangiert irgendwo zwischen Justin Bieber und Blümchen. Genau hier ist liegt auch die eigenart des Rebecca-Black-Hasses. Justin Biebers Erstling, "One Time", muss auf jeden genauso wirken wie eben "Friday". Auch ist das Konzept der Popgöre nichts neues. Sie werden zwar seit Jahren beständig jünger, aber einen Unterschied zu den sonstigen Erfindungen von Disney oder der Musikindustrie wie Selena Gomez, den Jonas Brothers, Miley Cyrus oder Justin Bieber ist nicht wirklich erkennbar.

Warum also die Aufregung? So richtig ist die Antwort nicht klar. Der Song kann zwar zu recht als Angriff auf die Geschmacksnerven betrachtet werden, aber mehr eben auch nicht.

Die Ideenlosigkeit der Musikbrange kann man Black auch nicht vorwerfen. Seit Jahren geht es nur noch um schnellen und kurzfristigen Erfolg. Carstingsternchen und Retortenmusiker sind das Mittel der Wahl. Wirklich stabil auf niedrigstem Niveau laufen nur noch die Geschäfte in vermeintlichen Niechengenres wie dem HipHop, Alternative/Rock/Metal, Jazz und Classic, welche aber von jeher kaum mit Unterstützung der Labels rechnen konnten. Schon lange hat sich der vermeintliche Mainstream vom Pop und ihren Vermarktern verabschiedet.

Die Musikindustrie hat das Internet verschlafen und seit den 80ern konsequent auf den Pop gesetzt. So kann man heute in Personen wie Rebecca Black die letzten Zuckungen einer sterbenden Industrie beobachten. Das Musikfernsehen ist schon tot, das Majorlaben wird folgen.

Am Ende wird die Aufregung um Rebecca Black verhallen und Justin Bieber wird auch weiter Songs veröffentlichen, vielleicht ja dann im Duett mit Rebecca Black. Kurzfristig wird alles sein wie immer. Bis zum bitteren Ende getreu dem Motto: Never change a running system.

Video: Rebecca Black - "Friday"

Quelle: MyVideo.de

23.3.11 19:20
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung